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Entwicklungspolitik – bringt die überhaupt was?

Unter dem Titel „Entwicklungspolitik…bringt die überhaupt was?“ lud unser Bundestagsabgeordnete Frank Junge am vergangenen Freitag zu einer Diskussionsveranstaltung ins Wismarer Technologiezentrum ein.

Der Einladung waren rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Wismar und dem Umland gefolgt. Zum Anfang führte die stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gabi Weber (SPD) mit einem Impulsreferat in die Thematik ein.

In ihren Ausführungen ging sie darauf ein, dass laut aktuellen Zahlen der UN derzeit 65 Mio. Menschen auf der Flucht sind und mit 38 Mio. die Zahl der Binnenflüchtlinge am höchsten ist. Die Länder Türkei, Pakistan, Libanon, Iran, Äthopien und Jordanien nehmen die meisten Menschen auf. Frau Weber erwähnte, dass durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung jährlich 7,4 Mrd. € zur Fluchtursachenbekämpfung eingesetzt werden und anhand einer Grafik zeigte sie auf, wie sich das Geld aufteilt.

Anschließend moderierte Frank Junge die Podiumsdiskussion, an der folgende Personen teilnahmen:

Gabi Weber – Mitglied des deutschen Bundestages
Andrea Krönert – Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Felix Braunsdorf – Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Themenbereich Migration und Entwicklung

In einer sehr lebendigen Diskussion wurden von den Bürgerinnen und Bürger ganz verschiedene Themen angesprochen. Hierbei ging es unter anderem um die Höhe der Entwicklungshilfe, die neuen UN-Nachhaltigkeitsziele, die Koordinierung der Entwicklungshilfe auf der internationalen Ebene und die praktische Umsetzung von Mikrokredite.
Zudem berichteten Frank Junge und Gabi Weber von ihren politischen Reisen in verschiedene afrikanische Länder, die sie im Rahmen ihres Engagements in der Parlamentariergruppe „Östliches Afrika“ unternahmen.

Als Resultat des Abends haben die Anwesenden festgehalten, dass es weiterhin starke Anstrengungen bedarf, die Entwicklungsländer zu unterstützen, umso für die Länder Perspektiven zu schaffen.