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Martin Schulz neuer Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat

Am gestrigen Sonntag fand in Berlin der außerordentliche Bundesparteitag der SPD statt. Dieser stand ganz im Fokus der Wahl des neuen Parteivorsitzenden und der Nominierung des Kanzlerkandidaten für die anstehende Bundestagwahl.

Aus dem SPD-Kreisverband NWM hatten sich vier Mitglieder auf den Weg gemacht, um diesen historischen Tag mitzuerleben.

Mit den 600 Delegierten und sehr vielen Gästen wollten insgesamt über 3.500 Menschen dem Ereignis beiwohnen. Zum Anfang eröffnete die Ministerpräsidenten von NRW, Hannelore Kraft, den Parteitag und nach ihr folgte ein Grußwort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller.

Danach hielt der scheidende Parteivorsitzende Sigmar Gabriel seine letzte Rede. In einer sehr emotionalen und kämpferischen Rede blickte er auf die Zeit als Parteivorsitzender zurück, hob die sozialdemokratischen Errungenschaften in der Großen Koalition wie den Mindestlohn, Rente mit 63 oder die Steigerung der Ausgaben für den sozialen Wohnungsbau hervor. Zum Ende der Rede bedankte er sich für die Unterstützung durch die Parteimitglieder und die hauptamtlichen Mitarbeiter im Willy-Brandt-Haus in Berlin.

Anschließend betrat Martin Schulz die Bühne und hielt seine Kandidaturrede für den Parteivorsitz. Er schlug hierbei einen Bogen in die 153-jährige Parteigeschichte, blickte auf verschiedene Ereignisse wie die Verfolgung von Sozialdemokraten in der Nazi-Zeit, den Aufbau der sozialdemokratischen Familie nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern und hob das konsequente Nein der rot-grünen Koalition zum Irakkrieg der USA und Großbritannien zurück.

Dann richtete er seinen Blick auf die anstehenden Landtagswahlen und die Bundestagwahlen. Im Fokus stellte er dabei die Forderung nach mehr sozialen Gerechtigkeit, des kostenlosen Bildungsweges von der Kita bis zur Uni, die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und die Bedeutung eines friedlichen sowie sozialen Europas in den Fokus. Martin Schulz sagte den Rechtspopulisten der AfD einen entschiedenen Kampf an und betonte den Willen, dass die SPD nach der Bundestagswahl wieder die stärkste Kraft wird.

Nach der euphorischen und kämpferischen Rede gab es von den Mitgliedern stehende Ovationen und überall war die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren.

In einem Wahlgang wurde Martin Schulz mit 100 % zum neuen Parteivorsitzenden gewählt und die Delegierten nominierten ihn auch einstimmig zum Kanzlerkandidaten.

Wir als Kreisverband beglückwünschen Martin Schulz zu diesem sensationellen Erfolg und zusammen mit ihm möchten wir die anstehenden Wahlkämpfe engagiert betreiben und die Wahlen gewinnen.

#ZeitfürMartin

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