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Veranstaltungen zum 1. Mai in Schwerin

Am gestrigen 1. Mai gab es mehrere Demonstrationen von linken Gruppen und dem DGB. Auch die Jusos Schwerin hielten eine Kundgebung ab. Aus dem Juso-Kreisverband Nordwestmecklenburg machten sich einige Mitglieder auch auf den Weg nach Schwerin.

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Der DGB mobilisierte zu ihren Aktionen, um sich deutlich für mehr Tarifbindung und gerechten Lohn einzusetzen. Dem Aufruf unter dem Motto “Zeit für mehr Solidarität“ folgten rund 800 Menschen. Später gingen bis zu 1.000 Personen, das Spektrum erstreckte sich dabei von Anarchisten über Linksliberale bis hin zu neugierigen Bürger*innen, durch Schwerins Innenstadt. Dazu riefen die Teilnehmer „Time to say goodbye“.

 

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Im Laufe des Tages kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und linken Demonstranten, auch Tränengas wurde eingesetzt. Dennoch kann die Polizei ein positives Fazit ziehen, direkte Konfrontationen zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten konnten verhindert werden. So verpuffte die Wirkung des Protestes gegen den NPD-Aufmarsch, dem rund 400 Personen folgten, nahezu gänzlich. Julian Barlen (MdL, SPD) konstatierte: “Das war kein guter Tag für die Zivilgesellschaft.“ Ihm fehlte vor allem der Rückhalt aus der Schweriner Bevölkerung, einen bunteren und lauteren Protest hätte er sich gewünscht.

Erfreuliches gab es trotz allem schon am Vormittag zu vermelden: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) ist aus ihrer Babypause zurück und sprach gestern auf zwei Kundgebungen des DGB.